Verstrichen in der Gegenwart – Michael Kunert


Verstrichen in der Gegenwart – Michael Kunert

Der 1954 in Leipzig geborene Künstler Michael Kunert stellt in dieser Text- und Bildkombination auf 64 Seiten ausgewählte Acrylmalereien der Jahre 2003 bis 2005 vor. Dem Hardcover-Band geht die Vorgeschichte Der Ausgleich des Ich-Erzählers von 2003 voraus.

 

Zum Künstler

Michael Kunert, geboren 1954 in Leipzig, hat bereits in über 20 Museen und Sammlungen und mehr als 40 Einzel- und Gruppenausstellungen seine Werke präsentiert. Einige Jahre mit Lehre und Beruf als Facharbeiter für buchbinderische Weiterverarbeitung beschäftigt, entschied sich der junge Kunert 1978 schließlich für ein Studium an der Hochschule für Grafik und Buckkunst, wo er malerisch zunächst klassisch an der Figur ausgebildet wurde. Als Freiberufler stellte er in verschiedenen Ateliers in Leipzig, aber auch international aus. Reisen zwischen Island und Orient waren ihm künstlerischer Input. So folgten mit seinen Bildern, Grafiken und plastischen Arbeiten Stipendien und ein Preis des Vereins Leipziger Jahresausstellung e.V. 1999.

 

Seine Kunst

Kunerts Werke lassen sich zwar auf den ersten Blick in die Tradition der Neuen Sachlichkeit einordnen, doch stellt man schnell die Eigenheiten des Künstlers fest. Von der eigenen Erlebniswelt geleitet, bildet er seine Umwelt und sein Erleben aus der Sicht seiner sehr eigenen Wahrnehmung ab. In Situationen des Alltags stehen neben dem Gegenständlichen auch das Figürliche im Fokus seiner Kunst. Räume werden zu Bühnen, ja zu erlebnisnahen Ausschnitten, die den Blick in die Weite, zumeist städtische Atmosphäre erahnen lassen und dem Beobachter neue Wege und Perspektiven aufzeigen. Inmitten aller Räume ist die Frau in ihrer (reiz)vollen Weiblichkeit wiederholendes Motiv. In einem allgemein düster anmutenden Kolorit sind die Figuren, die beinah expressionistisch den Raum einnehmen und Raum werden, konstruierend und dekonstruierend zugleich dargestellt. So beherrscht Kunert durchaus das provokante und groteske Zusammenspiel von Motiven der Zeitlosigkeit, sexuellen Verkommenheit und der alltäglichen Urbanität und setzt dieses surrealistisch um, sodass in seinen Bildern geläufige Wirklichkeiten mit einer magischen Realität verschmelzen.

 

Der Ausgleich des Ich-Erzählers

Der 1954 in Leipzig geborene Künstler Michael Kunert stellt in dieser Text- und Bildkombination auf 48 Seiten ausgewählte Acrylmalereien der Jahre 2000 bis 2002 vor. Im Hardcover-Band ist eine ausführliche Biografie enthalten.

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